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Über mich

Persönliches

Ich lebe mit meiner Familie seit sehr vielen Jahren in Mannheim. Mannheim ist mir längst ein Zuhause geworden. Gerne fahre ich aber immer noch in meine "alte Heimat" Niederbayern.

Mein Geburtsjahr ist 1960. Nach mehrjähriger Berufstätigkeit, während der ich schließlich mein Abitur machte, studierte ich mit sehr großer Freude Germanistik und BWL. Dieses Studium schloss ich mit dem Magisterexamen ab. Da ich auch gerne reise arbeite ich neben meiner schriftstellerischen Tätigkeit auch für die von mir mitgegründete Reisecommunity Travunity.

 

Literarisches Schaffen

Schreiben bedeutet für mich, meiner ausgeprägten Phantasie absolut freien Lauf zu lassen. Ein Ort kann eine Geschichte bei mir anregen, oder Personen - oft auch Begebenheiten. Der kreative Prozess des Schreibens macht mir viel Spaß und ich kann meine Beobachtungsgabe für andere Menschen hier einfließen lassen.

Mein besonderes Interesse gilt dem Abgründigen im scheinbar ach so Normalen, dem, was sich hinter der glatten Oberfläche verbirgt. Deshalb schreibe ich Psycho-Krimis.

Neben Stoffen, die in der Gegenwart handeln, interessiert mich auch Historisches sehr - Personen, die in ihrer Zeit etwas Herausragendes bewegt haben und als Anreger und Ideen-Anstifter über Generationen hinweg nachhaltig gewirkt haben, so wie der geniale Erfinder und Tüftler Karl Drais mit seiner Laufmaschine, die letztendlich Jahre später zur Erfindung des Automobils führte. Passiert ist das alles in der Erfinderregion Rhein-Neckar. Meine Geschichte über Karl Drais ist in der Anthologie "Mörderischer Erfindergeist" enthalten.

Eine herausragende Person habe ich auch im 16. Jahrhundert entdeckt und "Dichtung und Wahrheit" in einen historischen Roman verwoben. "Die brennenden Lettern", ein Roman über den Reformator und Hebräisten Paul Fagius, ist im Gmeiner-Verlag erschienen. Geboren wurde Paul Fagius in Rheinzabern, dort stelle ich meinen Roman am 16. September 2011 im Kleinen Kulturzentrum vor. Mit elf Jahren kam Paul Fagius nach Heidelberg, er nahm im Jahr 1518 an der Heidelberger Disputation mit Martin Luther teil.  Sein Lebensweg führte ihn weiter nach Straßburg und schließlich nach Isny, wo er die erste hebräische Druckerei im deutschen Sprachraum einrichtete. In meinem Roman gerät Quirin Melchior, ein Heidelberger Lebenskünstler und Fan des Mittelalters,  an die geheimnisvolle Ane. Diese Begegnung hat Folgen: Ane bereitet ihn heimlich auf eine Zeitreise vor. Und so landet Quirin mitten in Luthers Disputation an der Heidelberger Universität im Jahre 1518. Er lernt die süddeutschen Reformatoren Paul Fagius und Martin Bucer kennen und wird zu Pauls Beschützer. Der gemeinsame Weg führt sie nach Isny, wo Paul Fagius die erste hebräische Druckerei im deutschen Sprachraum einrichtet. Doch immer ist Zacharias Rugus, sein geheimer und gefährlicher Gegenspieler, in der Nähe.

In meiner früheren Heimat sind die "66 Lieblingsplätze im Passauer Land", die im September 2011 im Gmeiner-Verlag erschienen sind.

Meine erste öffentliche Lesung war anlässlich der 2. Ladenburger Kriminacht im Sommer 2008 auf dem Obsthof Schuhmann. Seitdem habe ich weit über 100 Lesungen absolviert.

 

Literarische Vereinigungen

Autorenkreis Historischer Roman Quo Vadis

Das Syndikat, die Autorengruppe deutschsprachige Kiminalliteratur 

"Die Räuber '77 Literarisches Zentrum Rhein-Neckar e.V.", drei Jahre lang Leitung der Textwerkstatt der Räuber'77

 Mörderische Schwestern, Regionalgruppe Frankfurt

 

 

Literaturpreise

Alle zwei Jahre schreibt der Autorenkreis Historischer Roman Quo Vadis einen Kurzgeschichtenpreis aus. 2011 hieß das Thema "Drei Tagesritte vom Bodensee".  Am 11. November 2011 wurden anlässlich einer Gala bei der Historica in Singen die drei Erstplatzierten genannt, zehn der Teilnehmer am Kurzgeschichtenwettbewerb standen auf der Longlist. Meine Geschichte "Susannes Unbill" hat den ersten Platz bekommen.

Am 13. März 2010 bekam ich für meine Erzählung "Die Nacht-Burg" einen der Literaturpreise des Stockstädter Literaturwettbewerbs 2010, verliehen bei der "Buchmesse im Ried". Die Siegergeschichten sind in dem Band "Lebenslinien" veröffentlicht, dies war auch das Motto des Wettbewerbs. Erhältlich ist der Band bei der Gemeinde Stockstadt.

Und am 12. März 2011 bekam ich erneut bei der "Buchmesse im Ried" einen Literaturpreis. Dies Mal für die Erzählung "Liebeskind". Begründung der Jury: "Spannende Geschichte in klassischer Erzählweise, sauberes Handwerk und gute Unterhaltung." Veröffentlicht sind die Siegergeschichten des Stockstädter Literaturwettbewerbs 2011 im Band "Abgehoben". Auch dieser Band ist bei der Gemeinde Stockstadt erhältlich.

 

andere Preise

Finalistin beim Mannheimer Existenzgründungspreis 2012

 

Mein "Kino-Debut"

Im Herbst 2009 wurde in Mannheim fürs zdf der Spielfilm "Cindy liebt mich nicht" gedreht. Als Komparsin habe ich hinter die spannenden Kulissen von Dreharbeiten geschaut. Der Film wurde bei der letzten Berlinale im Februar 2010 gezeigt, in Mannheim war im Juni 2010 die Kino-Premiere. Ich bin die Frau im dunklen Hosenanzug, die in der Kantine ein Tablett hinter Clemens Schick trägt - gefühlte 100 Mal! Die weniger anstrengende Szene im Schwetzinger Theater verfolgte ich aus der Loge. Mehr dazu in meinem Blog.

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Mörderischer Erfindergeist

Mörderischer Erfindergeist

Anlässlich des ersten Krimifestivals der Metropolregion Rhein-Neckar ist im Gmeiner Verlag die Anthologie »Mörderischer Erfindergeist« mit vielen Kriminalgeschichten namhafter Krimiautoren aus der Region erschienen.

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