
Bei prächtigstem Herbstwetter und gefühlten zwanzig Grad fand bei Thalia Buchhaus Campe in Nürnberg eine vorweihnachtliche Buchpräsentation statt. Die beiden Herausgeberinnen Anne Hassel und Ursula Schmid-Spreer luden 17 AutorInnen ein, Weihnachtsgeschichten zu schreiben. Die Anthologie heißt »Das Nürnberger Weihnachtsbuch«. Von heiter über besinnlich bis hin zu leicht schräger Unterhaltung ist nun alles an (vor)weihnachtlichen Gefühlen und Ideen in diesem Buch mit dem wunderschönen blauen Cover versammelt. Aus Claudia Schmids Feder sind die beiden skurillen Geschichten »Die Weihnachtsüberraschung« und »Weihnachtsblues«.
Dietmar Bruckner schrieb in den »Nürnberger Nachrichten« v. 9.11.2011 einen Artikel über die Lesung mit dem Titel »Heiteres und Besinnliches zum Fest«. Zitat: »... Und Claudia Schmid, die in Mannheim lebende Autorin, weiß Überraschendes zu berichten. »Wenn ich diese Geschichten bei uns in Mannheim lese, dann funktionieren sie auch.««
Claudia Schmid nutzte das Wetter und das Wochenende in der Frankenmetropole, um an verschiedenen Orten in Nürnberg Kaspar Hauser nachzuspüren. Die historische Person fasziniert sie unglaublich. In »Eingekerkert«, veröffentlicht in »Der Henker von Nürnberg«, ebenfalls von Anne Hassel und Ursula Schmid-Spreer im Wellhöfer-Verlag herausgegeben, näherte sie sich erstmals literarisch dieser Figur.
Am Unschlittplatz in Nürnberg wurde Kaspar Hauser entdeckt, am Pfingstmontag des Jahres 1828. Fünf Jahre Leben in Freiheit lagen vor ihm, bevor er einem Attentat zum Opfer fiel.
In »Der Henker von Nürnberg« ist auch noch eine Geschichte um Peter Henlein, dem Erfinder der ersten am Körper tragbaren Uhr, von Claudia Schmid. Sie heißt: »Wenn die Stunde schlägt«.


