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Über mich

Persönliches

Seit über einem Vierteljahrhundert lebe ich mit meinem Ehemann zwischen Mannheim und Heidelberg, wir haben eine gemeinsame erwachsene Tochter. Ich fühle mich ausgesprochen wohl in der ehemaligen Kurpfalz. Besonders gut gefällt mir, dass hier Menschen aus vielen Nationen friedlich und respektvoll miteinander leben. Alleine in Mannheim wohnen Menschen aus über 160 Nationen und machen es so zur bunten Stadt, die lebendig, vielfältig und außerdem sehr inspirierend ist. An der Universität Heidelberg sind Studierende aus über 130 Nationen immatrikuliert.

Heidelberg

Ich wünsche mir, dass es uns allen gemeinsam gelingt, das respektvolle Miteinander weiterhin zu erhalten.

Die Hofstiege in Passau

Fünf Jahre lebte ich während meiner Passauer Zeit am malerischen Dreiflusseck und 2013 ist leider wahr geworden, was ich immer fabulierte, wenn flanierende Touristen fragten, wie hoch denn das Hochwasser beim letzten Mal gewesen sei. Die Wasserfluten reichten bis zum ersten Stock und die Menschen wurden aus dem Boot heraus versorgt oder evakuiert. Die Stadt Passau erlebte ein Hochwasser wie seit 500 Jahren nicht mehr.

Im "bayerischen Venedig" aufgewachsen, hatte ich schon immer eine Vorliebe für das echte Venedig.

Nach mehrjähriger Berufstätigkeit, während der ich schließlich mein Abitur ablegte, studierte ich mit sehr großer Freude Germanistik (Neue Deutsche Literaturwissenschaft und Medienwissenschaft) und Betriebswirtschaftslehre an der Mannheimer Schloss-Universität. Der Literaturwissenschaft galt meine große Liebe, Betriebswirtschaftslehre war die Fortführung des ausgeübten Berufes. Dieses Studium schloss ich mit dem Magisterexamen ab.

Auf Kriminetz.de informiere ich über Krimis und Filme und stelle Interviewfragen an Kolleginnen und Kollegen. Es kann sich dort übrigens jeder kostenlos anmelden und selbst Interessantes zum Thema Krimi beitragen!

Das Wahrzeichen von Mannheim: der Wasserturm

Literarisches Schaffen

Eigentlich habe ich schon länger mit dem Schreiben geliebäugelt und bereits als Kind sehr gerne in meiner Phantasiewelt gelebt, die rege Nahrung durch Lesestoff in der gut ausgestatteten Schulbibliothek fand. Meine erste Veröffentlichung war dann im Jahr 2007. Schreiben bedeutet für mich, meiner ausgeprägten Phantasie absolut freien Lauf zu lassen. Ein Ort kann eine Geschichte bei mir anregen, oder Personen - oft auch Begebenheiten. Der kreative Prozess des Schreibens macht mir viel Spaß und ich kann meine Beobachtungsgabe für andere Menschen hier einfließen lassen. Die Recherchearbeit zu einzelnen Themen finde ich äußerst spannend und ich mache sie ausgesprochen gerne.

Mein besonderes Interesse gilt dem Abgründigen im scheinbar ach so Normalen, dem, was sich hinter der glatten Oberfläche verbirgt. Deshalb schreibe ich Psycho-Krimis. Neben Stoffen, die in der Gegenwart handeln, interessiert mich Historisches ganz besonders - Personen, die in ihrer Zeit etwas Herausragendes bewegt haben, so wie der Reformator Paul Fagius, dem ich meinen ersten veröffentlichten Roman »Die brennenden Lettern« gewidmet habe. Paul Fagius richtete die erste hebräische Druckerei im deutschen Sprachraum ein. Der Roman ging im Lutherjahr 2017 in die 3. Auflage.

Mit »Martin Luther und Philipp Melanchthon: Die Feuerschreiber«, Fontis - Brunnen Verlag Basel, erfüllt sich der Herzenswunsch, einen weiteren Reformationsroman ausführlich zu recherchieren und zu schreiben. Ungefähr zweieinhalb Jahre arbeitete ich an diesem Roman über die Väter der Reformation. Die umfassende Recherche führte mich unter anderem nach Wittenberg, Nürnberg, Bretten, Marburg, Speyer, Heidelberg und auf die Wartburg und ich tauchte gedanklich tief ein in die Welt des beginnenden 16. Jahrhunderts. Hier klicken, um Fotos von der Recherche zu sehen.

Meine erste öffentliche Lesung war anlässlich der 2. Ladenburger Kriminacht am 20. Juni 2008 auf dem Obsthof Schuhmann. Seitdem habe ich mit großer Freude über zweihundert lebendige Lesungen deutschlandweit absolviert, u.a. beim Krimimarathon Berlin-Brandenburg. Darunter war auch ein Auftritt im österreichischen Graz. Sarah Weik schrieb bei ihrem Autoren-Porträt im Mannheimer Morgen: »Dann legt sie los. Sie liest nicht - sie schreit, zetert, flüstert und lacht.«

Buchhandlung Doll über die Lesung am 22.11.2017 in Sinsheim: »Die Autorin erzählte sehr lebendig und lieh den Figuren ihre Stimme in verschiedenen Tonlagen, was ein eindrucksvolles Bild vermittelte. Interessant und kurzweilig war diese bemerkenswerte Lesung, was die Zuhörer mit langem Applaus bestätigten. Noch lange stand man um die Autorin herum, die bereitwillig alle Fragen beantwortete.« Zum gesamten Text hier klicken

Ich stehe auf der Autorenliste des Förderkreises deutscher Schriftsteller in Baden-Württemberg (Lese-Stipendiatin). Veranstalter können die Liste direkt beim Förderkreis anfordern: hier klicken

Das Kulturamt der Stadt Heidelberg ließ Lesungen von Heidelberger Autorinnen und Autoren aufzeichnen. Hier klicken!

Mitglied in der Autorenvereinigung Das Syndikat, die Autorengruppe deutschsprachige Kiminalliteratur.

Logo: © SYNDIKAT e.V.

Mitglied im Syndikat

Die Heidelberger Autoren & Autorinnen, fotografiert am 2.2.2018 © Konrad Gös (mit freundlicher Unterstützung des Kulturamtes der UNESCO City of Literature Heidelberg)

Literaturpreise

Alle zwei Jahre schrieb der Autorenkreis Historischer Roman Quo Vadis einen Kurzgeschichtenpreis aus. 2011 hieß das Thema »Drei Tagesritte vom Bodensee«.  Am 11. November 2011 wurden anlässlich einer Gala bei der Historica in Singen die drei Erstplatzierten genannt, zehn der Teilnehmer am Kurzgeschichtenwettbewerb standen auf der Shortlist. Meine Geschichte »Susannes Unbill« hat den ersten Platz bekommen.

 

 

Am 13. März 2010 bekam ich für meine Erzählung »Die Nacht-Burg« einen der Literaturpreise des Stockstädter Literaturwettbewerbs 2010, verliehen bei der »Buchmesse im Ried«. Die Siegergeschichten sind in dem Band »Lebenslinien« veröffentlicht, dies war auch das Motto des Wettbewerbs. Erhältlich ist der Band bei der Gemeinde Stockstadt.

Und am 12. März 2011 erhielt ich erneut bei der »Buchmesse im Ried« einen Literaturpreis. Dies Mal für die Erzählung »Liebeskind«. Begründung der Jury: »Spannende Geschichte in klassischer Erzählweise, sauberes Handwerk und gute Unterhaltung.« Veröffentlicht sind die Siegergeschichten des Stockstädter Literaturwettbewerbs 2011 im Band »Abgehoben«. Auch dieser Band ist bei der Gemeinde Stockstadt erhältlich.

Am 11. März 2017 wurde mein Text »Granatapfelrot« bei der »Buchmesse im Ried« mit einem Preis ausgezeichnet. Die Siegergeschichten sind im Band »Unschuld« veröffentlicht. Begründung der Jury: »Vergangenheit und Gegenwart fließen dramatisch zusammen und die Frage nach der Unschuld wird neu gestellt.« Erschienen ist das Buch im Bornhofen Verlag, Gernsheim. ISBN 978-3-9814955-7-7.

Mein Roman »Die Feuerschreiber« stand 2018 auf der Longlist des Heidelberger Autoren- und Autorinnenpreises.

Mit einer Weihnachtsgeschichte, die in Heidelberg spielt, eine von 24 Gewinnerinnen und Gewinnern des Bookspot Krimianthologie-Wettbewerbs 2018 mit dem Thema Weihnachten.

 

Andere Preise

Finalistin beim Mannheimer Existenzgründungspreis 2012

 

UNESCO City of Literature Heidelberg

Meine beiden historischen Romane über die Reformation haben mit Heidelberg zu tun, denn die Heidelberger Disputation im April 1518 hatte eine Signalwirkung für die Ausbreitung der Reformation im südwestdeutschen Raum. Das Kulturamt der Stadt Heidelberg koordinierte filmische Lesungen der Heidelberger Autoren und Autorinnen, denen ich angehöre. Die Ergebnisse sind hier zu sehen: bitte klicken

Lesezimmer.info

Für eine Hörprobe aus »Martin Luther und Philipp Melanchthon: Die Feuerschreiber« hier klicken

Literaturcamp Heidelberg

Seit 2016 findet in Heidelberg das Literaturcamp statt, ein Barcamp für Literaturbegeisterte. Ich war einschließlich des Literaturcamps 2017 mit im Team um Susanne Kasper, welches das Barcamp organisiert. Jeweils am Freitag vor dem Literaturcamp biete ich für die TeilnehmerInnen einen Literarischen Spaziergang durch Heidelbergs Altstadt an, auch beim nächsten im Juni 2018.

Mein »Film-Debut«

Erstmals war ich im Herbst 2009 dabei, als in Mannheim fürs zdf der Spielfilm »Cindy liebt mich nicht« gedreht wurde. Als Komparsin habe ich dabei hinter die spannenden Kulissen von Dreharbeiten geschaut.  Mehr dazu in meinem Blog.

Seit 2013 schnuppere ich als Komparsin und Kleindarstellerin nun hin und wieder mal »Filmluft«, vorzugsweise bei Krimis wie TATORT. Am 10. September 2014 wurde das TV-Drama »Der offene Käfig« in der ARD ausgestrahlt mit Oliver Mommsen, Martin Feifel und Anna Schudt in den Hauptrollen. Das preisgekrönte Drehbuch stammt von Holger Joos, die Kamera führte Jürgen Carle. Regisseur ist Johannes Grieser. Hier der link zum Trailer (Kleindarstellerin). Premiere des Films war beim Festival des deutschen Films in Ludwigshafen, das im Sommer 2014 zum 10. Mal auf der Ludwigshafener Parkinsel stattfand. Der Film wurde mit dem Ludwigshafener Medienkulturpreis ausgezeichnet.

Erstausstrahlung von »Ein todsicherer Plan« (mit Richy Müller in der Hauptrolle) nach dem Drehbuch von Holger Karsten Schmidt, von Regisseur Roland Suso Richter mit Kameramann Jürgen Carle in Ladenburg gedreht, war der 14. Mai 2014, 20.15 Uhr, ARD. (Arbeitstitel: »Ein todsicheres Ding«, Kleindarstellerin)

Sendetermin für »Glückskind« (Regie Michael Verhoeven): Mittwoch, der 26.11.2014, 20.15 h in der ARD.

Der Tatort »Preis des Lebens« ( AT: »Der zweite Mann«) wurde am 22. Mai 2015 beim Sommerfestival auf dem Stuttgarter Schlossplatz gezeigt. Die Fernseh-Erstausstrahlung war am 25. Oktober 2015.

Erstausstrahlung von »Der Inder«: 21. Juni 2015. Drehbuch und Regie der TATORT-Folge: Niki Stein.

Sendetermin für das Fernsehspiel »Blütenträume« (Kleindarstellerin, Kassiererin) war der 7. Oktober 2015. Der Film wurde auch beim 11. Festival des deutschen Films 2015 in Ludwigshafen gezeigt!

Mannheim - der Film kam im Mai 2016 in die Kinos!

"Die Welt der Wunderlichs" von Dani Levy wurde in Mannheim gedreht und läuft seit Herbst 2016 in den Kinos.

Bei "Hotel Heidelberg" wirkte ich ebenso als Komparsin in mehreren Folgen der Reihe mit. Die Folge "Kinder, Kinder" wird am 2.3.2018, 20.15 h, erstmals in der ARD ausgestrahlt.

Die Sendetermine für "Rattenrennen" und "Labaule" (Dreharbeiten 2017) sind noch nicht bekannt.

 

Als Kripo-Beamtin bei einem TATORT

Bei Dreharbeiten zu "Hotel Heidelberg" Foto: © Larissa Schmid

Dreharbeiten TATORT Ludwigshafen in einem Ludwigshafener Parkhaus (mit Michael Imhof).

Als Spurensicherin beim 70. Lena-Odenthal-TATORT (Arbeitstitel) "Leonessa".

 

Jury-Tätigkeit

Im Jahr 2013 wurde erneut ein Kurzgeschichtenwettbewerb von Quo Vadis Autorenkreis Historischer Roman ausgeschrieben. Das Thema des Wettbewerbs lautete: »Glanz und Schatten – Geschichten aus Billerbeck und dem Münsterland zwischen 800 und 1900«. Die Quo-Vadis-Jury setzte sich aus Angeline Bauer, Alf Leue und Claudia Schmid zusammen. Die drei Gewinnerinnen des Wettbewerbs wurden anlässlich einer Gala (moderiert von Claudia Schmid) am 8. November 2013 in Billerbeck ausgezeichnet.


 

Mitglied der Jury für den Friedrich-Glauser-Preis 2019 des Syndikats in der Kategorie »Kurzkrimi«. Meine Begründung: »Ich liebe die Königsdisziplin Kurzgeschichte und freue mich darauf, gehaltvolle Kurzkrimis zu lesen, und bin gespannt auf einen inspirierenden Austausch mit den Kolleginnen und Kollegen der Jury.«

 

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